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Transferpressen

2017-04-13 23:07:43 0 Times Read: 1086
Transferpressen

Wer Shirts veredeln will, braucht eine Transferpresse.

Auf der Suche nach dem geeigneten Gerät sollte der professionelle Anwender auf einige Faktoren Rücksicht nehmen.


Egal ob Flex und Flock, Sublimation oder Direct-to-Garment: Textilveredler benötigen eine Transferpresse. Meist ist es eines der ersten Geräte, die angeschafft werden. Gerade deshalb kommt schnell die Frage auf, wieviel man in das „Einsteigergerät“ investieren möchte. Schließlich soll die Presse ja nur pressen, das könne ja nicht so schwer sein. Doch wie immer im professionellen Bereich gilt: Die billigste ist selten die beste auch im Preis-Leistungsverhältnis gesehen. Bernhard Hermanns, Sales Manager und Prokurist bei Lotus Transfers International, erläutert: „Grundsätzlich sollte eine Investition in einem gesunden Verhältnis zu den verfügbaren Mitteln und zu erwartenden Einnahmen stehen. Eine wichtige Rolle spielen jedoch auch Überlegungen, wie lange und intensiv der Anwender seine Presse verwenden möchte, Qualität, Sicherheit, Bedienkomfort und Support sind, und ob und wie schnell er Ersatzteile bekommen kann. Für manche mögen auch die Themen Nachhaltigkeit oder soziale Aspekte eine Rolle spielen. Je wichtiger dem Textildruck-Dienstleister die jeweiligen Punkte sind, umso mehr wird seine Presse kosten und auch wert sein". Thomas Klasing, Geschäftsführer von IVM Signtex, macht zudem darauf aufmerksam, dass im Peis für das Gerät auch der Service des Lieferanten enthalten ist. "Bei manchen Kunden ist die eine Presse das Herzstück der Produktion; wenn sie ausfällt, geht gar nichts mehr." Somit ist ein Partner, der Ersatzteile oder sogar eine Leihpresse zur Verfügung stellen kann, ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt. Philip Clark, Geschäftsführer von foil direct, ergänzt: "Nach meiner Erfahrung gilt: Je günstiger die Geräte, desto teurer werden die Probleme die diese mit sich bringen; beispielsweise das spätere vollständige oder partielle Ablösendes Transfers, bedingt durch eine mangelhafte Verankerung des Klebers auf dem Textil."


Wer braucht welche Presse?

Steht die Investition in eine Transferpresse an, empfiehlt Bernhard Hermanns, vier grundsätzliche Fragen vor dem Kauf zu klären: Was ist die maximale Motivgröße? Kommen unterschiedliche Motivgrößen vor? Welche Auflage produziert man an einem Tag? Die maximale Größe des Motivs entscheidet über die benötigte Pressendruckfläche - größer muss sie nicht sein. Bei unterschiedlichen Größen empfiehlt sich eine sogenannte Wechselpresse, bei der die Druckplatten austauschbar sind. Die tägliche Stückzahl sei wichtig, um die geeignete Technologie zu wählen: "Bis zu 150 Textilien am Tag lassen sich noch ganz gut mit einer manuellen Presse bedrucken", erklärt der Sales Manager. "Bei höherer Auflage kommt eine halbautomatische Presse infrage. "Zudem spielt bei dieser Wahl der benötigte Druck eine Rolle: Bei Sublimationsdrucken zum Beispiel sollten Sie von vornherein über eine pneumatische Presse nachdenken; sie erreicht einen wesentlichen höheren Druck". Wenn die Presse im professionellen Bereich zum Einsatz kommt, sollte sie über bestimmte Qualitätseigenschaften verfügen, die eine reibungslose Produktion gewährleisten. Thomas Klasing nennt entscheidende Faktoren: "Die Presse sollte möglichst genau definierte Parametereinstellungen haben und einfach zu bedienen sein. Die Heizplatte verfügt im optimalen Fall über genug Volumen und Leistung, um Temperaturschwankungen zu minimieren. Sie hat überall die gleiche Temperatur zu haben und ebenso ist eine digitale Steuerung anzuraten". Anke Labouvie-Paetsch, Graphic & Marketing Manager bei Stahls' Europe, merkt an, dass auch der Druck über die gesamte Fläche gleichmäßig verteilt und die Andruckzeit exakt eingestellt sein sollte.


Die Hitze muss stimmen


Ein wichtiger, bereits angesprochener Faktor ist das gleichmäßige Aufheizen der Heizplatte. Hierauf muss sich der Anwender verlassen können, um nicht mitten in der Produktion mit unterschiedlichen Temperaturen zu pressen.  Anke Labouvie-Paetsch erläutert: "Es ist enorm wichtig, dass die Heizschlange innerhalb der Heizplatte die gesamte Fläche aufheizt. Auch sollte das Material der Heizplatte sollte gut verarbeitet sein, um ein gleichmäßiges Aufheizen zu gewährleisten." Neben Heizschlangen kommen laut Bernhard Herrmanns außerdem sogenannte Heizpatronen sowie Mikanit-Flächenheizelemente zum Einsatz: "Letztere finden überall dort Verwendung, wo es gilt, eine Fläche schnell, effektiv und gleichmäßig zu beheizen. Durch die enge Verlegung der absolut flachen Heizleiter ist somit eine gleichmäßige, flächendeckende und optimale Temperaturverteilung gewährleistet." Der Anwender selbst sollte zudem regelmäßig die Temperatur der Presse im Einsatz prüfen. Thomas Klasing empfiehlt hierfür eine 5-Punkt-Messung mit Temperaturmessstreifen. "Laser-Messgeräte eignen sich meistens nicht dafür aufgrund der unterschiedlichen Oberflächen. Im Laufe der Jahre kann die Fugentemperatur deutlich von der eingestellten Temperatur abweichen; dies lässt sich aber bei den meisten Pressen wieder justieren.


Horizontal oder im Winkel?


Auf jeden Fall muss sich der Anwender zwischen einer horizontal oder im Winkel öffnenden Presse entscheiden. Anke Labouvie-Paetsch beschreibt: "Eine im Winkel öffnende Presse nimmt natürlich nie so viel Platz in Anspruch wie eine horizontal öffnende Transferpresse. Allerdings ist das Bestücken einer horizontal öffnenden Transferpresse wesentlich einfacher als das Bestücken einer im Winkel öffnenden. Jeder Anwender muss nach Platz und nach eigenen Erfahrungen für sich die beste Transferpresse finden." Auch Bernhard Hermanns sieht für beide Bauarten Vor- und Nachteile: "Vertikal öffnende Pressen bieten den Vorteil, dass sie bedingt durch den kürzeren Funktionsweg ein schnelleres Bedienen ermöglichen. Nachteilig ist, dass man die Textilien nicht so einfach auf dem Druckteller positionieren kann wie bei einer Schwenkpresse, deren Heizplatte über die Druckfläche hinaus weggeschwenkt werden kann." Das Arbeiten falle Anfängern erfahrungsgemäß mit einer ergonomischeren Schwenkpresse leichter als mit einer Klapppresse. "Außerdem mindert eine Schwenkpresse die Gefahr, aus Versehen die Heizfläche zu berühren." Auch für Thomas Klasing sind Schwenk- und im Winkel öffnende Pressen lediglich unterschiedliche Bauweisen; das Ergebnis sei in der Regel das Gleiche, die Wahl hänge von den Vorlieben des Anwenders ab. "Bei den Winkelöffnern kann es während des Transferprozesses bei manchen Transfers zu Verschiebungen kommen, man sieht dann einen nicht gewünschten Kleberrand. Es ist aber auch möglich, dass dies bei zu schwach dimensionierten parallel schließenden Pressen passiert. Ein Winkelöffner ist in der Regel günstiger, lässt sich aber nicht so gut bedienen. "Philip Clark sieht für den Dauereinsatz Schwenkpressen im Vorteil gegenüber den günstigeren , im Winkel öffnenden Pressen. "Wer schon einmal an einem heißen Sommertag stundenlang an der Winkelpresse mit der Heizplatte direkt unter der Nase gestanden hat, weiß, was ich meine."


Produktiv muss sie sein


Das Fazit: Professionelle Veredler sollten sich ein professionelles Gerät anschaffen. "Erfahrene Anwender suchen Pressen, die eine gewisse Leistung bringen", fasst Thomas Klasing zusammen. Anke Labouvie-Paetsch sieht im Profi-Bereich den Hauptfokus auf der Stabilität, dem Komfort und der Bedienerfreundlichkeit. Hinzu komme die Flexibilität, also wie schnell sich eine Maschine an die Textilgegebenheiten anpassen lässt. Hierzu gehören das Wechseln der Bodenplatte und das Speichern von verschiedenen Andruckparametern. Für Philip Clark sind im täglichen Dauereinsatz pneumatische Markenpressen die richtige Wahl. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin dass der Kompressor hinsichtlich der Beriebslautstärke passend zum Einsatzort und zur Menge der zu betreibenden Geräte gewählt werden sollte. Bernhard Herrmanns merkt abschließend an, dass am Markt sowohl günstige Pressen als auch High-End-Geräte nachgefragt würden: "Jeder Kunde hat seine guten Gründe für seine Wahl. Je höher jedoch die Anforderungen an Automatisierung, Produktionsauflage, Effizienz, Komfort und Service sind, umso eher wählen die Kunden eine Profipresse aus Europa. " Dann ist man dem Ziel der perfekten Textilveredelung einen Schritt näher gekommen; schließlich soll das Shirt-Motiv nicht nur gut aussehen, sondern auch gut halten.


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